Ines Bürgler | Folge 19
Shownotes
Folge 19 von „Ins Land einihören“. Moderator Dénes Széchényi im Gespräch mit Ines Bürgler, Vorständin der Abteilung Gesellschaft und Arbeit. In ihrer Abteilung findet und analysiert sie Entwicklungen in der Tiroler Gesellschaft. Ein wichtiges Anliegen ist ihr die Förderung der Lehre in Tirol, um einen drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
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00:00:04: Inseland einhören, das ist der Podcast des Landes Tirol heute moderiert von Dennis Seigeli.
00:00:11: Tiroll hat derzeit siebenhundertsiebzigtausend Einwohner und die Bevölkerung wächst allerdings nicht durch Geburten sondern durch Zuwanderung am meisten aus unserem EU-Nachbarland Deutschland.
00:00:25: Immer mehr Frauen wollen keine Kinder.
00:00:27: Die sinkende Geburtarrate verändert auch die Gesellschaft.
00:00:31: Gleichzeitig haben die Tirolerinnen und Tiroler die höchste Lebenserwartung aller Bundesländer.
00:00:36: Und der immer größer werdende Manglian Fachkräften ist ebenso eine Herausforderung, der man sich stellen muss.
00:00:43: Das Land reagiert auf diese gesellschaftlichen Dendenzen frühzeitig – und steuert dagegen!
00:00:50: Mein heutiger Gast ist Ines Bürgler, Leiterin der Abteilung Gesellschaft & Arbeit.
00:00:56: Sie haben Rechtswissenschaften studiert, wollten ursprünglich ins Gericht als Staatsanwältin oder Richterin, sind aber schon seit mehr als fünfunddreißig Jahren in der Landesverwaltung tätig.
00:01:11: Sie sind den Kufstein aufgewachsen und haben erwachsene Zwillinge.
00:01:15: herzlich willkommen in unserem Podcaststudio.
00:01:19: Danke für die Einladung!
00:01:21: Nach ihrem Juristudium das sie abgeschlossen haben, haben sich dann das Gerichtsjahr gemacht am Gericht bleiben.
00:01:32: Sie sind dann aber in den Landesdienst gekommen, wie ist das zustande gekommen?
00:01:38: Es ist richtig ich wollte eigentlich Richterin werden nicht Staatsanwältin sondern Richterin weil ich, bevor ich zu studieren begonnen habe am Bezirksgericht Kufstein eine Gerichtsverhandlung in der Schule mitverfolgt habe und meine heute noch beste Freundin und ich.
00:01:57: Wir hatten dann beide die richtige Lösung.
00:01:59: Der Richter hat uns gefragt wie würden wir entscheiden?
00:02:02: Und wir waren dann sehr stolz und haben geglaubt das ist das richtige Thema für uns.
00:02:06: und so sind hier beide zum Use-Studium gekommen.
00:02:10: Und Rom war so der Richterberuf immer in unseren Köpfen.
00:02:13: Und wie ich dann das Gerichtsjahr vollendet hatte, da war keine Stelle frei am Gericht und da musste ich mir etwas anderes suchen.
00:02:21: Ich war dann ganz kurz in einer Bank beschäftigt, so circa eineinhalb Jahre habe ich in der Zwischenzeit während dieser Zeit meine Dissertation fertiggeschrieben im Verwaltungs- und Verfassungsrecht, hab mich beim Land beworben und wurde dann aufgenommen und bin heute sehr froh darüber dass sich aufgenommen wurde weil das war die richtige Entscheidung.
00:02:40: Ich schaue ja immer, was meine Studiogäste da auch im Büro herumliegen haben.
00:02:46: Bei ihnen liegt sichtbar ein Buch und zwar die Kunst aufzuräumen des Schweizer Schriftstellers Komikers & Künstlers Urs Werli.
00:02:58: Es ist also ein Fotobuch und darin ordnet und sortiert Werli alltägliche Dinge ganz akribisch wie etwa eine eine Pommestüte oder ein Buchstaben-Suppe, wo er also wirklich die ganzen Buchstaben dem Alphabet nachordnet in der Suppe.
00:03:18: Ein witziges aber auch eine sehr skurrile Art Ordnung zu schaffen.
00:03:24: Es ist eines ihrer Lieblingsbücher haben sie erzählt.
00:03:27: daher muss die Frage kommen sind Sie eine Perfektionistin?
00:03:31: Oder eine Herrscherin des
00:03:32: Chaos?
00:03:33: Wieder noch!
00:03:34: Ich finde Homoher grundsätzlich ganz wichtig in der Arbeit, nicht wie im gesellschaftlichen Leben sondern auch in der Arbeit.
00:03:41: Es bereichert einfach die Arbeitsdettigkeit und ich mag ganz gerne so ein bisschen tiefgründigen Homoer wo man ein bisschen überlegen muss Äh, wie ist denn das jetzt gemeint?
00:03:53: Und
00:03:54: ich bin abzulut
00:03:56: keine... Ja, das mag ich.
00:03:58: Das Koril!
00:03:59: Ich würde es in das Koril bezeichnen.
00:04:00: Aber du versteck
00:04:00: die Gefahr, dass sie das gegenüber nicht ganz verstehen.
00:04:02: Nein, das ist mal bisher eigentlich selten passiert.
00:04:05: und wenn mir das passiert dann muss sich halt aufklären und sage Achtung, das war ein Witz und dann hat man wieder einen Grund zu lachen.
00:04:11: und das entspannt oft viele Situationen.
00:04:13: Aber äh, Perfektionistinnen haben Sie gesagt sind Sie weder noch also weder Perfekcionisten noch Herrscherring des Chaos.
00:04:20: Aber Ordnung ist Ihnen dann doch wichtig.
00:04:25: Ich glaube, gerade bei Themen die man von verschiedenen Seiten aus unterschiedlich betrachten kann, ist ein gewisser Rahmen richtig und ich selber brauche eine gute Struktur zum Arbeiten.
00:04:37: das ist aber noch weit weg vom Perfektionismus und der gute Rahmen hilft auch unterschiedliche Themen einzuordnen und dann einfach wenn man rasch entscheiden muss auch rasch zu entscheiden.
00:04:49: Ihre Abteilung heißt Gesellschaft und Arbeit.
00:04:53: Warum gerade diese beiden Namen, Arbeit hat ja auch etwas mit der Gesellschaft zu tun oder das Arbeitsumfeld?
00:05:01: Also warum Gesellschaft undarbeit?
00:05:03: Das stimmt!
00:05:04: Arbeit ist ein ganz zentraler Teil damit die Gesellschaft gut funktionieren kann.
00:05:10: Drum ist dieser Begriff so glaube ich im Namen auch wichtig anzuführen.
00:05:15: Die Abteilungen sind aus zwei unterschiedlichen Organisationsanheiten, die damals zusammengefügt wurden.
00:05:22: Das war einerseits die Arbeitsmarkt- und Arbeitnehmerförderung.
00:05:25: Die war der Wirtschaftszugeordnet.
00:05:28: Und das war der Teil, der sich mit Gesellschaftsfragen beschäftigt hat – die frühere Abteilung JuF.
00:05:35: Die damalige Bezeichnung hat eigentlich auch nicht es zum Ausdruck gebracht was Gesellschaft ausdrücken soll.
00:05:41: Und darum haben
00:05:42: Vorgänger
00:05:43: von mir diesen Namen geschaffen!
00:05:46: Aber, wie Sie sagen, durchaus berechtigt weil Arbeit eines der wichtigsten zentralen Kernpunkte einer Gesellschaft ist.
00:05:56: Auf der Homepage-Abteilung heißt es mehrfach sie betreuen Angelegenheiten soweit sie nicht in den Aufgabenbereich einer anderen Organisationseinheit fallen.
00:06:08: das stellen wir jetzt ein bisschen kompliziert vor.
00:06:11: Das ist manchmal etwas herausfordernd aber Das ist auch ganz gut, um einordnen zu können, wofür wir tatsächlich zuständig sind.
00:06:21: Wir sind zuständig zum Beispiel für die Förderung der Anliegen der Jugend.
00:06:26: Jetzt ist das Jugendthema ein sehr breites Thema und es gibt auch viele andere Abteilungen im Land, die sich mit diesem Thema beschäftigen beispielsweise die Kinder- und Jugendhilfe oder die Kinder und Jugendanwaltschaft.
00:06:37: Und um das gut abzugrenzen wer welche Themen federführend betreut gibt's diese sogenannte Ausschlussklausel.
00:06:45: Für uns ist es eine Herausforderung, weil wir müssen
00:06:48: nicht nur wissen... Die Schule ist ja auch sein
00:06:49: Thema oder?
00:06:49: ...schule ist auch ein ganz zentrales Thema genau und wir müssen noch nicht wissen was wir machen sozusagen sondern wir müssen nach immer ein bisschen wissen was die anderen machen um einordnen zu können wer wird jetzt wirklich aktiv aber auch um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden.
00:07:04: Sie sagen es ist eine klassische Förderabteilung im engeren Sinn.
00:07:10: Was fördern sie besonders jetzt?
00:07:12: Was sind da jetzt wirklich diese Bereiche, Ihre Kernbereiche?
00:07:17: Förderung kann man ja auf mehrfache Weise verstehen.
00:07:21: Wir sind vor allem eine Abteilung die finanzielle Unterstützung erleistet.
00:07:26: also wir wollen mit den finanziellen Mitteln Anreize schaffen damit Menschen für Menschen bestimmte Maßnahmen ermöglicht werden.
00:07:34: um das jetzt auf ein Beispiel herunter zu brüchen.
00:07:37: Wir haben im Arbeitsmarktbereich Förderungen für einzelne Personen.
00:07:41: Die bekannteste Förderschiene ist das Bildungsgeld Update.
00:07:44: Da gewähren wir Zuschüsse zu Kurskosten, wenn Personen aus den Weiterbildungen bei diversen Bildungsträgern in Tirol machen.
00:07:53: Während Sie
00:07:54: weiter beschäftigt sind?
00:07:56: Genau, während sie weiter beschäftigen sind!
00:07:59: Wir haben die Ausbildungsbeihilfe für Lehrlinge.
00:08:01: Das Lehrlingsthema ist auch ein ganz wichtiges Thema nicht nur in Tiraul sondern Österreichweit Und auch hier unterstützen wir Personen, die eine Lehrausbildung machen wollen um eben einen kleinen Beitrag zum Lebensunterhalt leisten zu können.
00:08:15: So gibt es diverseste Förderschienen in den verschiedenen Bereichen, die wir zu bearbeiten haben sei es der Arbeitsmarkt, sei es die Diversität also Integrationsthemen Frauen und Gleichstellungstheman oder auch die Generationenförderungen wo wir Familien unterstützen Einkommensschwachefamilien bei bestimmten Leistungen wie zum Beispiel bei der Kinderbetreuung.
00:08:38: Aber es geht auch noch weiter hinaus, sie unterstützen Jugendzentren Es gibt die Schülerkostenbeihilfe also es gibt Nach- und Nöcher.
00:08:47: Wir
00:08:47: haben in Summe Zweiundzwanzig Förderrichtlinien Also zwanzig Themen Schwerpunkte Und ich könnte jetzt da ganz viel erzählen.
00:08:56: Man kann immer dann am bestimmten Punkt vielleicht näher vertiefen aber auch das Jugendthema ist ein ganz zentrales Thema.
00:09:04: Ja, da bleiben wir gleich dabei.
00:09:05: Denn die Jugend besonders die Schüler- und Lehrlingsförderung machen einen großen Teil ihrer Arbeit aus.
00:09:14: besonderes Anliegen ist in ihrer Abteilung zum Beispiel jetzt wenn man konkret werden die Lehrlingsförderung oder auch zum Beispiel der Jugendredeweltbewerb den ihre Abteilungen alljährlich veranstaltet.
00:09:26: Gehen wir mal zu den Lehrlings förderungen
00:09:29: Das richtig?
00:09:30: Die Lehrlings Förderungen sind ein zentraler Bereich.
00:09:33: Ich habe es vorher erwähnt, die Ausbildungsbeihilfe für Lehrlinge ist so eine Unterstützungsmaßnahme.
00:09:38: Wir fördern aber auch oder wir premieren besondere Leistungen von Lehrlingen – das ist die Begabtenförderung und es gibt nicht nur die finanzielle Unterstützung sondern wir organisieren auch Auszeichnungen und Prädikate ganz bekannt der Lehrling des Monats, der Lehrlingsjahres.
00:09:55: Das läuft in unserer Abteilung.
00:09:59: Wir premieren den ausgezeichneten Tiroler Lehrbetrieb.
00:10:03: Wir sind Partner des Ausbilderforums.
00:10:06: Im Ausbildervorum gibt es einen sogenannten Weiterbildungspass,
00:10:09: d.h.,
00:10:09: wir unterstützen auch Lehrlingsausbilderinnen und Ausbildnern.
00:10:12: Also wir setzen an allen Ebenen an um das Thema Lehrausbildung oder Dualiausbildung wirklich vor den Vorhang zu holen und zu stärken.
00:10:22: An die Jungen auch zu bringen und das auch zu unterstützen.
00:10:26: Die Leute, die jungen Menschen mehr in die Lehre sich zumindest Gedanken machen.
00:10:31: ob sie nicht vielleicht auch eine Lehre machen wollen.
00:10:35: Der Landesjugendredewettbewerb Redenstaats scrollen oder wie soll man das verstehen?
00:10:43: Weder noch, beides ist wichtig!
00:10:46: Der Landesjugendrede-Wettbewerk ist ein Beispiel für eine Fördermaßnahme wo wir bewusstseinsbildende Arbeit leisten und wo wir einen Wettbewert organisieren
00:10:59: Dass
00:10:59: wir aufzeigen, dass Themen für bestimmte Zielgruppen wichtig sind.
00:11:05: Und da gibt es verschiedene Methoden wie man das aufzeigt.
00:11:08: Man macht das mit Öffentlichkeitsarbeit, man organisiert Veranstaltungen oder man organisieren Wettbewerbe um Jugendlichen die Chance zu geben, kommunikativ sich weiterzuentwickeln und die rhetorischen Fähigkeiten diese haben.
00:11:23: Und die haben sie zwei Personen auch aufzuzeigen.
00:11:26: Der Wettbewerb in Tirol da gibt es dann einen Bundeswettbewerk, ich glaube der war schon oder?
00:11:31: Der war
00:11:31: schon!
00:11:32: Da haben wir ja auch die Tiroler ganz gut abgeschnitten.
00:11:34: Ja, die haben wieder gut abgeschnittet das sind wir immer gut in den obersten Rängen zu finden und das freut uns auch immer sehr.
00:11:40: Wir haben ja auch eine Förderschiene, wir fördern Rhetorik Seminare um Jugendliche in der Schule auf dem Redewettbewerbgut vorzubereiten.
00:11:48: Haben da sehr viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer und auch viele engagiert die
00:11:52: Jugendlichen.".
00:11:53: Und man muss dazu sagen... Die Themen suchen sich die Jugendlichen selber aus.
00:11:58: Und es ist faszinierend, mit welchen Themen sie sich beschäftigen wie intensiv sie sich damit beschäftigen und wie Sie das dann auch selbstbewusst und großartig präsentieren?
00:12:09: Macht die Tiroler Landesregierung mit diesen Förderungen der Abteilung Gesellschaft und Arbeit damit nicht auch ein bisschen gesellschaftspolizistik oder gibt da mit irgendwie auch die Richtung vor?
00:12:21: Absolut!
00:12:22: Wir sind im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung.
00:12:24: Das heißt, das Land Tirol setzt das Steuergeld des Landes zielgerichtet für bestimmte gesellschaftspolitische Themen ein und es sind arbeitsmarktpolitische Themen wie wohl wir hier auch sozusagen subsidiär zum Arbeitsmarktservice tätig sind.
00:12:40: Es sind jungen politische Themen, familienpolitischen Themen also integrationspolitische und natürlich auch gleichstellungsrelevante Themen um die ganze Palette sozusagen aufzulisten.
00:12:50: Ja, und vor allem es ist ja ein gesellschaftspolitisches wirkliches wichtiges Thema wenn wir einfach Kräftemangel haben dass man sagt Leitl macht's eine Lehre.
00:12:59: Aber Sie in Ihrer Teilung finden und analysieren sie aber schon die gewissen Tendenzen In der Tiroler Gesellschaft Und zeigen sie auch auf gegenüber der Politik Leitlin da kommt was auf uns zu.
00:13:16: Wir sind die fachliche Ebene.
00:13:18: Es ist unsere Aufgabe, Zahlen zu interpretieren und zu beschaffen.
00:13:25: Wir wickeln Förderungen ab und bekommen da ja auch dann unsere Erfahrungen.
00:13:29: Und wir haben statistische Auswertungen.
00:13:32: Wir analysieren auch Studien die von anderen Institutionen den Auftrag gegeben werden um eine gute fachliche Grundlage zu schaffen und fachlich fundierte Vorschläge für die Politik zumachen – die Entscheidung!
00:13:47: Obligte und selbstverständlich der Politik.
00:13:49: Aber sie braucht zumindest den Inhalt für Entscheidungen, die vielleicht über Jahre hinaus oder Jahrzehnte hinausgehen.
00:13:59: Jetzt legt die Frage auf der Hand, wie entwickelt sich denn die Theologesellschaft und die Arbeit?
00:14:05: Sie haben es ja vorher schon angesprochen – ich würde sagen sehr divers!
00:14:09: Es gibt viele positive Entwicklungen.
00:14:10: wenn man sich den Arbeitsmarkt anschaut im Österreich vergleicht dann stehen wir hier sehr gut da den Fachkräftenbedarf anschaut, dann gibt es hier natürlich sehr wohl Handlungsbedarf.
00:14:22: Da sind wir in Tirol auch alle dran mit der sogenannten Arbeitsmarkstrategie wo alle Partner zusammenarbeiten um sich dieses Thema wirklich anzunehmen.
00:14:32: Wir haben das Thema KI, wir haben das thema psychische Belastungen oder psychische Gesundheit von Jugendlichen Auch in der Schule Integration von zugewanderten Personen, wobei auch hier gibt es ja ein Leitbild der Landesverwaltung.
00:14:51: Das jetzt nicht nur auf die zugewandelten Personen abzählt sondern auch auf die sogenannte Aufnahmegesellschaft.
00:14:57: das ist ein bisschen ein sperriger Begriff und das Thema Rollenbilder ist auch ein viel diskutiertes Thema.
00:15:05: Die Gleichstellung der Geschlechter steht auch auf ihren Aufgabenbereich.
00:15:12: Die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau sind, muss man sagen eigentlich nach wie vor sehr groß.
00:15:22: Nicht nur im Gehalt zum Beispiel oder im Beruf.
00:15:27: Sie sagen nicht die Unterschiede werden kleiner sondern im Gegenteil.
00:15:32: Welche Tendenzen in der Gesellschaft veranlasst sie denn zu dieser Aussage?
00:15:37: Also uns hat in letzter Zeit das Thema Rollenbilder sehr stark beschäftigt, beschäftigt uns auch noch.
00:15:44: Und wenn man sich da die Entwicklungen, auch die Entwicklungen auf Social Media anschaut.
00:15:49: Stichwort Trade Wives, stichwort Toxische Männlichkeit dann geht das und es ist jetzt auch ein bisschen meine persönliche Meinung in die falsche Richtung.
00:16:01: Das ist nicht Angleiche von Rollenbildern.
00:16:03: Trade Wifes sind so kondensant junge Mädchen sich zu inszenieren im Küche, in Haushalt, in Muttersein.
00:16:09: Traditionelle Rollenwilder Frau bleibt Zuhause Mann gearbeitet.
00:16:16: Ihre Abteilung ist auch Koordinationsstelle für Gender Mainstreaming, muss ich mal gerade herausfinden was ist denn der Unterschied zu einer Frauenförderung und Gender Main-Streaming?
00:16:31: Gender Main Streaming ist breiter.
00:16:32: ja da geht es um die Gleichstellung der Geschlechter an sich und die Frauenförterung ist gerade für die Zielgruppe der Frauen eine spezifische Maßnahme um diese Gleichstellung zu erreichen.
00:16:44: Und das tut Ihre Abteilung auch?
00:16:46: Ja, wir haben auch Frauenförderungsprojekte.
00:16:50: Wir fördern zum Beispiel Frauenberatungsstellen und wir haben seit drei Jahren den Tiroler Frauenpreis.
00:16:57: der wurde im Rahmen des Gleichstellungen Paketes für Männern und Frauen in Tirol, dass in den Jahren zwanzig zwanzi bis zwanzigaundzwanzig umgesetzt wurden ins Leben gerufen.
00:17:08: Eine sehr große Errungenschaft ist auch für die Tiroler Gesellschaft, für ihre Familien.
00:17:13: Der Familienpass und der Tiroler Jugendkarte, die ist relativ neu.
00:17:21: dort erhalten jugendliche maßgebliche Vorteile etwa Vergünstigungen für Schwimmbäder, Badesäen.
00:17:26: aber auch beim Führerschein können Sie sich ein bisschen was einspornen beim Skifahren in Museen usw.
00:17:33: Diese beiden Pässe sind Ziemlich erfolgreich.
00:17:36: Was ist denn das Geheimnis, dass die so erfolgreich sind?
00:17:41: Also den Tiroler Familienpass, den gibt es ja schon sehr lange.
00:17:43: Die Jugendkarte gibt's seit letztem Jahr.
00:17:47: Die wurde nach dem Vorbild des Familienpasses eingeführt.
00:17:51: Die grundsätzliche Idee ist beim Familienpass Familien in ihrer Freizeitgestaltung zu unterstützen und wirklich die gemeinsame FreizeIT Gestaltung vor den Vorhang zu holen.
00:18:04: ist so ähnlich, es geht wirklich um die Freizeitgestaltung der Jugendlichen.
00:18:09: Jugendliche Freizeitsgestaltungen zu ermöglichen in diversen Feldern also nicht damit sie sich nicht nur mit dem Thema Social Media beschäftigen.
00:18:18: Abseits von Social media eben.
00:18:20: Und um das gut bewerkstelligen zu können gibt's Vorteilsgeber, die Vorteile gewähren.
00:18:27: Firmen eben auch.
00:18:28: Firme unterschiedlichster Art wobei sie primär um sinnvolle Freizeitätsgestaltung geben.
00:18:36: Die Chance dieses Familienpasses und der Jugendkarte ist die Zusammenarbeit mit den Unternehmen.
00:18:41: Die Vorteile wären die Unternehmen, wir sind da einen sehr guten Austausch auch mit den Unternehmern.
00:18:50: Jugendlichen ist diese Vorteile zu nutzen, um eben das Ziel der guten gemeinsamen Freizeitgestaltung auch umsetzen zu können.
00:18:58: Meistens
00:18:58: im Freien oder halt gemeinsam?
00:19:00: Meist es im freien Sportkultur.
00:19:02: Ja wichtig ist auch das Gemeinsame.
00:19:04: Wichtig ist dass man miteinander kommuniziert und den Austausch tritt.
00:19:08: Jetzt haben wir gehört sehr umfangreich ihre Arbeit.
00:19:12: jetzt muss ich nochmal zurückgegangen.
00:19:15: Wie würden Sie es denn jetzt tatsächlich beschreiben, ist das ein ordentliches Chaos oder eine chaotische Ordnung zu schaffen?
00:19:22: Oder beinhalb strukturiert Punkt für Punkt abarbeiten.
00:19:27: Also nachdem ich nach dem er chaotisch eine Ordnung schaffe glaube ich, nachdem das nicht funktioniert, das ist sicher nicht.
00:19:36: Es geht nicht.
00:19:37: Man braucht einen gewissen Rahmen wie eingangs schon erwähnt habe.
00:19:40: Man muss wissen, was die zentralen Aufgaben sind.
00:19:43: Man braucht ein gutes Team, man braucht ein engagiertes Team.
00:19:46: Man muss sich für die Themen interessieren und für die Menschen interessieren, für die man arbeitet.
00:19:51: Und ich würde es nicht als Chaos bezeichnen – das sind einfach unterschiedliche Themenfälle, die man schon in einem gewissen Maß einordnen muss um dann eben gute Vorschläge machen zu können.
00:20:04: Was machen Sie wenn sie sich nicht für die Gesellschaft in Tirol einsetzen?
00:20:09: Wie entspannen Sie sich Und wo verbringen Sie den Urlaub?
00:20:14: Jetzt, wo wir Anfang Juni haben.
00:20:16: Mein letzten Urlaub habe ich vor zwei Wochen in Griechenland verbracht.
00:20:21: Das war eine Woche Familienurlaub, das war so ein schöner Strandurlaub.
00:20:25: Mein nächster Urlaub im September wird der Kulturreise nach Montenegro.
00:20:31: Ob ich zwischendrin noch Zeit finde an die Nordsee zu fahren – das weiß ich noch nicht!
00:20:35: Ich bin da sehr vielfältig und liebe auch die Toscana.
00:20:39: Auch dort war ich in den letzten Jahren sehr oft.
00:20:42: Und ansonsten gehe ich gerne in Konzerte, ich liebe Klavierkonzerte.
00:20:48: Ich lese, ich mache Sport und ich mach eigentlich das was so die Durchschnittsbevölkerung in Tirol macht.
00:20:54: Ja, aber das ist ja eigentlich die beste Entspannung!
00:21:01: Herr Birgler vielen herzlichen Dank fürs Gespräch, danke für ein Besuch im Studio.
00:21:04: Sehr gerne, vielen Dank.
00:21:07: Das war ein Podcast des Landes Tirol mit Ines Bürgler, Abteilungsvorständigen Gesellschaft
00:21:12: und Arbeit.
00:21:14: Birgler ist ausgebildete Juristin die seit mehr als fünfunddreißig Jahren in der Landesverwaltung tätig ist, in ihrer Abteilung findet und analysiert sie Entwicklungen in der Tiroler Gesellschaft.
00:21:26: Ein wichtiges Anliegen ist ihr die Förderung der Lehre in Tiroll um einen drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
00:21:34: Bürglar reißt sehr gerne besonders in die In das Land eine Hörn, den Podcast des Landes Tirol findet ihr auf tirol.tv.at h slash podcast Auf allen gängigen Podcast-Tagformen und auf YouTube.
00:21:49: Danke fürs zuhören und fürs zusehen.
00:21:51: Bis zum nächsten Mal sagt Denise Sajini.
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