Wasser in Tirol und der Klimawandel | Folge 20

Shownotes

Folge 20 von „Ins Land einihören“. Moderator Dénes Széchényi im Gespräch mit Markus Federspiel, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft. Federspiel ist überzeugt, dass auch in Zukunft die Tiroler mit ausreichend Trinkwasser versorgt werden, dennoch macht Wassersparen Sinn, vor allem in trockenen Phasen.

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00:00:00: Ins Land eine hören.

00:00:02: Das ist der Podcast des Landes Tirol, heute moderiert von Danish Sejini.

00:00:12: Tiroll ist mit besten Trinkwasser gesegnet.

00:00:15: es entspringt in den Tiroler Bergen wird dort gereinigt und in hoher Qualität gespeichert.

00:00:21: was das gesamte Trink- und Nutzwasser wird aus Quellen gedeckt.

00:00:25: mehr als zehn tausend Quellen sind bekannt die Hälfte davon wird für die Wasserversorgung genutzt.

00:00:31: Jeder Tiroler braucht täglich hundertdreißig Liter Wasser zu Hause.

00:00:36: Klimawandel, Trockenheit, Starkregen und Verdunstung fordern allerdings die Wasserversorger.

00:00:42: Quellen müssen vor Hochwasser- und Murren geschützt werden.

00:00:45: Wichtig wird in Zukunft auch die Zusammenarbeit der Gemeinden untereinander um die Wasserversorgung oder den Hochwasserschutz sicher und langfristig zu gewährleisten.

00:01:01: Wasserwirtschaft.

00:01:03: Die haben eigentlich immer schon mit Wasser zu tun gehabt, sie sind in die HTL in Innsbruck gegangen und haben dort dann auch ein Praktikum gemacht in der Abteilung, der Sie heute vorstehen.

00:01:18: Sie haben dann im Wien Wasserwirtschaft studiert auf der BOKU und leiten eben seit zwei tausend siebzehn die Abteilungen für Wasserwirtschaft.

00:01:28: herzlich willkommen Herr Federspiel.

00:01:31: Mit sechzehn waren Sie als Freialpraktikerin schon in Ihrer Abteilung.

00:01:37: Ja, neben der Adeel sozusagen im Sommer habe ich zweimal ein Praktikum gemacht in dieser Abteilungen die damals natürlich auch anders geheißen hat.

00:01:46: das war das sogenannte Kulturbauamt, das sich ausschließlich um die Siedlungswasserwirtschaft gekümmert hat und die landwirtschaftliche Bewässerung da war vorwiegend mit einer Abwasserentsorgung tätig.

00:01:57: her Aber geprägt hat sich dieser Royal Job nicht, war dann eher das Studium und nach dem Studium.

00:02:05: So ist es ja.

00:02:05: Ich habe das Studiums in Aftoboku abgeschlossen und bin dann sechs Jahre in der Privatwirtschaft gewesen.

00:02:13: drei Jahre eben in der Steiermark im Graz da habe ich mich sehr intensiv mit dem Hochwasserschutz auseinandersetzen dürfen und mit Wasserkraft Und dann in Wien wieder drei Jahre beziehungsweise in Krems, da habe ich für die Stadt Kremst den Hochwasserschutz

00:02:30: geplant.

00:02:31: Ah und dann wieder zurück nach Tirol?

00:02:33: Dann bin ich wieder zurückgekommen nach Tioll.

00:02:36: Wir haben jetzt eben gerade nach den letzten Hitzewellen, die wir erlebt haben eine, weil es ist in Tiohl gewesen war immer von der Trockenheit die Rede vom Wassersparen, vom Absinken des Grundwasserpegels.

00:02:51: Wie schaut es in Tirol aus?

00:02:53: Haben wir genug Wasser?

00:02:56: Grundsätzlich kann man sagen, dass Tiroll privilegiert ist im Sachen Wasser.

00:03:00: Wenn man sich zum Beispiel den Jahresniederschlag der mittleren Lage anschaut, wenn man ein Jahresnieder schlägt von in etwa dausend dreieinhalbzig Millimeter, das sozusagen übers ganze Jahr gemittelt natürlich hat das gesamte Landesgebiet errechnet wurde, schwankt natürlich je nach Gebiet.

00:03:19: Wir haben ja gewisse Trockengebete im Oberland, da haben wir etwa siebenhundert Millimeter.

00:03:24: Aber es gibt dann auch sehr feuchte Gebete wie in zum Beispiel Anheim mit tausend acht hundert Millimetern.

00:03:30: und im Vergleich zu anderen Bundesländern wenn ich...

00:03:33: Ist das viel oder?

00:03:34: Das ist viel!

00:03:34: Im Vergleich zur Niederösterreich die haben im Jahresdurchschnitt sechshundert, sieben hundert, achttundert Millimeter also fast die Hälfte von dem Tiroler Jahresniederschlag

00:03:46: Und wir haben hauptsächlich das Wasser aus Quellen.

00:03:50: Ist korrekt, also für die Trinkwasserversorgung?

00:03:52: Ja.

00:03:52: Richtig!

00:03:53: Neunzig Prozent des Trinkwassers stammt aus Quellen und nur zehn Prozent aus Brunnen aus dem Bohrengrundwasser.

00:04:01: Also das ist eher im Unterland?

00:04:03: Das ist eigentlich eher im Intall der Fall sozusagen.

00:04:09: Dass man das Grundwasser nimmt, ist im Prinzip auch von der Qualität das Gleiche.

00:04:14: Unser Grundwasserkörper ist sehr mächtig muss man sagen aber vorwiegend werden in Tirol für die Trinkwasserversorgung Quellen herangezogen.

00:04:22: Wie lange braucht ein Regentropfen der Havelikata bei Innsbruck fällt oben am Gipfel bis er dann durch meine Wasserleitung kommt in Innsbruck?

00:04:35: Ja, laut Aussage der IKB braucht er in etwa zehn Jahre.

00:04:41: Aber das ist natürlich abhängig vom Speicher im Berg.

00:04:45: Man muss sich vorstellen, Skavendli ist ein Kalkgebirge und besitzt einige Hohlräume und Klüfte und Spalten wo dieses Wasser, dieser Niederschlag, der war ja sozusagen auf dieses Gebirge auffällt sozusagen versichert und dort gespeichert wird.

00:05:03: Das heißt man muss sich vorstellen, das Gebirge ist eigentlich ein großer Speicher der was mit Wasser gefüllt wird.

00:05:10: Und wenn jetzt es eine Zeit längere Druckenphase gibt, wird dieser Speicher natürlich kleiner bzw.

00:05:17: ist der Speicher weniger gefüllt und wenn weniger nachkommt, dann wird er tropfen wahrscheinlich weniger lang brauchen wie zehn Jahre.

00:05:25: aber bei großem oder auch bei Vollmenspeicher werden die zehn Jahre sehr, werden plassibel sein.

00:05:31: Wie wichtig sind denn die Gletscher für die Trinkwasserversorgung?

00:05:36: Die Gletsche sind gerade im Alpinenbereich natürlich schon sehr wichtig, wenngleich natürlich die Quellen, die zur Trinkwasserversorgungen herangezogen werden, natürlich schon so ausgesucht werden, die sozusagen von den äußeren Flüssen wenig äußere Einflüsse haben.

00:05:54: Sie haben es gerade erwähnt, Karwendel hat ein ganz normales hartes Wasser und das gibt aber auch weiches Wasser.

00:06:04: Also gerade die Patscher-Kofferseite oder die südliche Seite des Landes hat eher weichem Wasser.

00:06:14: Qualitativ ist da überhaupt kein Unterschied?

00:06:16: Oder doch?

00:06:19: Die Herde des Wassers wird bestimmt durch den Kalsium und Magnesium gehalten, der vom Gestein gelöst wurde im Kalkgebirge.

00:06:27: Das ist bei weichen Wasser nicht so und hängt aber natürlich von der Gesteinsart ab wo die Quelle gefasst werden.

00:06:35: Sie haben ja am Tag der offenen Tür diese beiden Wasser wenn man so sagen will auch blind verkosten lassen.

00:06:43: Was war das Ergebnis?

00:06:45: Ja das war ganz interessant, weil man kommt ja nicht oft dazu sozusagen unterschiedliche Quellwässer zu testen.

00:06:54: Wir haben eigentlich getestet so zu sagen welches Wasser besser schmeckt aber es ist natürlich auch eine subjektive Einschätzung.

00:07:01: also festgestellt haben wir dass es eigentlich nicht fettstellbar ist ob es ein Weiches oder Wasser ist man schmeckt wenig Unterschied, da ist viel entscheidend die Temperatur des Wassers.

00:07:13: Ein kaltes Wasser schmeckt natürlich viel besser wie ein warmes Wasser.

00:07:17: Ja klar!

00:07:19: Ihre Abteilung ist gerade dabei ein Trinkwasserversorgungskonzept für Tirol zu erstellen also die Trinkwasserversorgung für die Zukunft sicherzustellen.

00:07:30: in dem Sinne was beinhaltet denn dieses Konzept im

00:07:34: Kern?

00:07:36: Ja, das Trinkwasserversorgungskonzept ist was wir sozusagen vor kurzem fertiggestellt haben.

00:07:41: Gemeinsam mit der Energieagentur Tirol bin.

00:07:45: ich haltet einmal im Wesentlichen die Darstellung des Status quo der Trinkwasserversorgung in Tiroll.

00:07:50: Das heißt wie schaut die TrinkWasserversorgungen aus?

00:07:53: Wie sie aufgestellt?

00:07:54: und man kann sagen dass die Tiroler Bevölkerung ausreichend qualitativ und kandidativ mit gutem Wasser versorgt wird.

00:08:05: Man muss dazusagen, dass die Rollerbevölkerung über öffentliche Wasserversorgungen versorgt wird.

00:08:13: Und wie gesagt schon erwähnt eben, dass sie aus Quellen und aus Grundwasser sind.

00:08:19: Was wir auch festgestellt haben im Rahmen des Trinkwasservorsorgekonzepts ist, dass sich der Wasserverbrauch vor rund vierzig Jahren schon höher wurde.

00:08:32: Also der gesamte Jahreswasserverbrauch, aber der spezifische Prokropf ist gesunken.

00:08:40: Das heißt?

00:08:42: Wir haben doch sehr viele wassersparende Maßnahmen eingeführt worden.

00:08:46: Man ist auch bewusster mit dem Umgang des Wassers, der Ansteck der Bevölkerung spiegelt sozusagen den Gesamtwasserverbrauch.

00:08:57: da aber das Bezifische dass der gesunken ist schon interessant und wir haben derzeit einen spezifischen Wasserverbraucher in ein Retor von zweihundfünfzig Liter pro Tag Und Kopf, beziehungsweise der Hauptwohnsitz.

00:09:11: Man muss aber dazusagen bei diesen Zweihundertfünfzig

00:09:14: Liter... Ja, kommt mir viel vor!

00:09:14: Ich glaube nicht, dass ich zweihundert Fünfzig Liter Wasser abbaue.

00:09:17: Ist so,

00:09:18: ist so, man geht ja davon aus, dass eine Person im Haus halt Hundert dreißig Liter pro Tag braucht.

00:09:24: Eben diese Zwei-hundert-Fünfzig resultieren daraus.

00:09:27: das auch andere... Bereiche, die von der öffentlichen Brinkwasserversorgung versorgt werden wie Dienstleistungsbetriebe.

00:09:34: Wieder Tourismus-Gewerbe, die da auch natürlich inkludiert sind und dieser spezifische Wasserverbrauch eben auch sehr schwanken kann.

00:09:44: Wir haben Gemeinden, die einem hundert Liter pro Tag und wir haben Gemeinde mit siebenhundert Liter Pro Tag und

00:09:50: Kopf.

00:09:51: Okay das sind wahrscheinlich vorwiegend Tourismusgemeinden

00:09:56: oder sehr viel Gewerbe oder Dienstleistungsbetriebe.

00:10:04: Wir haben in Tirol zehntausend bekannte Quellen, die Hälfte davon wird eigentlich genutzt.

00:10:14: Sie haben gesagt es gibt gute und schlechte Quellen.

00:10:16: was ist eine gute Quelle?

00:10:17: Was ist eine schlechte?

00:10:19: Ja, stimmt.

00:10:20: Fünftausend Quellen von uns sind tausend Mal für die Trinkwasserversorgung genutzt.

00:10:26: Eine gute Quelle zeichnet sich aus dass sie kandidativ qualitiv hygienisch gute Eigenschaften aufweist sprich Die Schüttung ist über den Jahresverlauf gleichmäßig.

00:10:40: die äußeren Einflüsse insbesondere in Niederschlagsereignisse wirken sich nicht direkt auf die Quelle aus Mikrobiologisch, Bakteriologisch einwandfrei.

00:10:51: Sie ist hygienisch einwandfrei und das zeichnet eine gute Quelle aus also im Wesentlichen keine großen Schwankungen

00:11:01: aufweist.

00:11:02: Ein großer Bau war ja jetzt vor kurzem die Müllauer Quelle.

00:11:06: Das ist so eine gute...

00:11:07: Das ist eine sehr gute Quellen.

00:11:10: Schön!

00:11:11: Zurück zum Klima.

00:11:12: Die grossen Herausforderungen in der Zukunft sind Trockenheit Und vor allem eine Vertunstung, eine viel stärkere Vertunstellung des Wassers.

00:11:24: Jetzt haben wir im Oberland zum Beispiel – Sie haben es gerade auch schon erwähnt – einer der trockensten Regionen Österreichs.

00:11:30: Wie geht man denn da vor?

00:11:33: Dieses Gebiet im Oberland ist ein alpines Trockengebiet aber schon immer gewesen.

00:11:42: Also man hat da ja eigentlich bereits vor Jahrhunderten Erfolgerungen getroffen.

00:11:48: Bewässert?

00:11:49: Bewässer zum Beispiel, ja.

00:11:50: Diese Druckenheit hat natürlich Auswirkungen auf Landwirtschaft und die Wasserwirtschaft.

00:11:54: Dort bewässert man eben schon seit Jahrhunderten mit sogenannten Wahlen.

00:12:00: Das sind künstlich angelegte Bewasserungskanäle, die das Wasser von dem hinteren Teil herausführen sozusagen in diesen Kanälen und dann diese entsprechenden Flächen, Landwirtschaftflächenflächen bewässern.

00:12:15: Heutzutage verwendet man natürlich auch Bewässerungssysteme die sehr ausgerichtet seien auf wassersparende Systeme muss man dazu sagen.

00:12:24: Die nehmen Wasser aus dem Grundwasser aber auch aus den Oberflächen gewässern und verteilen das mit Wassersparendensystemen.

00:12:33: Wichtig dabei ist immer auch, dass entsprechende Speichemöglichkeiten vorgesehen wird, dass er entsprechend der Ausgleich

00:12:40: stattfindet.".

00:12:41: Also das Gebiet ist trocken aber hat genug Wasser?

00:12:46: Genau!

00:12:46: Jetzt haben wir es eben gehört... Wir haben eigentlich mehr als genug Wasser in Tirol, dennoch kommt immer wieder auch der Aufruf Wassersprachen.

00:12:58: Warum?!

00:13:01: Wir haben natürlich auch Druckenperioden über längere Zeit, wie auch in der Vergangenheit wir festgestellt haben und spürbar war.

00:13:11: Diese Druckenparion werden von dem gehen wir schon auch zunehmen.

00:13:16: Insbesondere diese Drucken-Perioden werden wahrscheinlich länger anhalten Und Wassersparen bedeutet im wesentlichen Wasserspanen im Rahmen der Trinkwasserversorgung, der Wasserversorgungs.

00:13:29: So muss ich sagen eigentlich man soll jetzt nicht weniger trinken aber das Wasserspaar hat die Auswirkungen auf die Wasserversorgenanlage einer Gemeinde weil eine Wasserversogungsanlage in der Gemeinde das Wasser mit... bei der Quelle fast und dann in einen Hochbehälter leitet.

00:13:47: Und dieser Hochbehärter versucht ja, den Tagesbedarf auszugleichen.

00:13:54: Die Quelle schüttet normalerweise konstant aber der Verbrauch ist im Tagesverlauf sehr unterschiedlich.

00:14:00: Dieser Hochbehäuter wird sozusagen gefüllt teilweise auch natürlich in der Nacht wieder aufgefüllt und wenn jetzt weniger nachkommt kann er vielleicht nicht mehr den gesamten Speicher auffüllen.

00:14:13: Dadurch wäre gerade bei diesem längeren Druckenparion auf gewisse Dinge eben zu verzichten.

00:14:18: Da geht es aber nicht darum, um weniger zu trinken oder sich auch weniger zu waschen, da geht's wirklich eher darum, Auto nicht zu waschnen in der Zeit oder den Pool zu befüllen – ich hoffe dass der Pool schon vorher gefüllt ist – oder zum Beispiel auch den Garten mit Rengwasser zu beressern.

00:14:34: Länges einmal

00:14:35: Absicht, länger

00:14:37: trocken ist!

00:14:40: Sie haben nicht nur das Trinkwasser über, sondern in ihrer Teilung auch den Hochwasserschutz.

00:14:45: Das ist sie zuständig.

00:14:48: In dem Jahr die Gefahren- und Zonenplan für das Unterland erstellt, nachdem im Jahr vor zwei Jahren fast überflutet wurde.

00:15:00: Wie schaut es jetzt aus?

00:15:01: Und wie weit sind denn die Planungen für einen umfassenden Hochwassungsschutz

00:15:06: im Unterland?

00:15:08: Wir haben für alle großen Gewässer in Tirol Gefahren so eine Pläne erstellen lassen.

00:15:18: In der Hochwassergefährdung mit roten und gelben Zonen auf Basis eines hundertjährlichen Hochwassers.

00:15:26: Es laufen auch andere Projekte in die Rolle zum Hochwasserschutz.

00:15:29: Wir investieren jährlich gemeinsam mit Bund, Land und den Gemeinden in etwa dreißig Millionen Euro.

00:15:39: war so, dass diese Planungen nach den Gefahren zu diesen Planungen durch das Land beauftragt worden sind und seit dem Jahr zwanzig zwei Wasserverbände gegründet wurden.

00:15:50: Denn der Wasserverband mittleres Unterhinterall und der Wasserverband unteres Unterhinterl und die jetzt die Planung weiterführen.

00:16:00: Und gerade im mittleren Unterhintal ist schon ein Teil umgesetzt worden, die Steinbrücke in Schwarz, die ja zu tief war, die verklausungsgefährdet wurde.

00:16:11: Die hat man dann schon jetzt neu errichten können und derzeit diese mittleren Unterhintal ein weiteres Projekt, ein Bauabschnitt bei der Behörde eingereicht wurden.

00:16:21: und da sind derzeit die Verfahren laufende Verfahren Und die restlichen Projekte sind in der Fertigstellung der Einreichplanung und sollten in den nächsten ein, zwei Jahren auch von der Behörde dann die behördlichen Verfahren durchgeführt

00:16:37: werden.

00:16:37: Also es geht

00:16:39: etwas

00:16:39: weiter?

00:16:39: Es geht was weiter!

00:16:42: Wir haben Starkregen-Ereignisse, die werden immer öfter und heftiger.

00:16:52: zu Überschwemmungen und zu Murren, aber in kleinen Einzugsgebieten.

00:16:56: Sie haben jetzt gerade von hundertjährigen Hochwassern gesprochen.

00:17:01: So ein starker Ereignis macht nicht wirklich Hochwasser am Innenaus.

00:17:06: Was braucht es denn dazu?

00:17:08: Hochwasser im Innengrund, insbesondere große Hochwasser entstehen dadurch das langen Anhalten der Niederschläge niederfallen.

00:17:17: Also es muss

00:17:18: mehr als vier Tage

00:17:19: richtig

00:17:20: schütten!

00:17:21: Richtig schütten, es ist auch kein Landträgen sondern das ist schon eine höhere Intensität.

00:17:25: Man muss sozusagen schon niedergehen auf die gesamte Landesfläche also nicht in kleinen Bereichen.

00:17:33: Es gibt solche Staulagen, die dafür verantwortlich sind oder die Fünf-Bee-Wetterlagen.

00:17:40: Die könnten solche Ereignisse auslösen.

00:17:42: Ganz wesentlich ist aber bei größeren Hochwässern am Inn auch wie es die Vorbefeuchtigung und Sättigung des Bodens.

00:17:49: kann er überhaupt noch Wasser aufnehmen.

00:17:52: Zum Beispiel ein Regenvor einer Woche hat der den Boden schon gesättigt, kommt das zweite Regen dazu, kann natürlich nicht mehr viel aufnehmen und fließt dann direkt ab.

00:18:01: Aber ganz wesentlich auch für Hochwasser am Inn ist die Schneefallgrenze.

00:18:05: Die Schneefaldgrenze, wenn sie sozusagen sehr tief liegt und sehr viel Schnee fällt dann wird sehr viel zurückgehalten Fläche sozusagen einen Niederschlag zurück gehalten und dann gibt es eigentlich das Risiko eines größeren Hochwassers sehr gering.

00:18:22: Wenn diese Schneefallgrenze sich anhebt und steigt, und das alles als Regen niederfällt dann ist natürlich die Gefahrsitzung eines Hochwassers am Ihnen größer.

00:18:35: Aber das war in diesem Winter nicht der Fall?

00:18:39: In diesem Winter war wenig Niederschlag.

00:18:45: Die Schneespelschmelze macht uns heuer kein Problem.

00:18:49: Aber es kann ja natürlich auch im Sommer Schnee fallen.

00:18:52: Wir haben schon solche Ereignisse gehabt, wo sozusagen die Schneefallgrenze auch in den Sommer herunterkommt.

00:18:59: Besonders für ein Hochwasser am Innis ist wenn die Schneeffahlgrenze sehr hoch ist, wie sagen Sie das?

00:19:03: über dreitausend Meter?

00:19:05: Es war heuer nicht aber in den letzten Jahren war es gefühlt dass es ein fruchtigeriges Hochwasser jedes Jahr da war.

00:19:15: Ja, es hat in den vergangenen Jahren am Inn mehrere so dreißigällige Hochwässer gegeben.

00:19:22: Das ist korrekt!

00:19:24: Hochwasser einer gewissen Jährlichkeit werden auf Basis von statistischen Auswertungen ermittelt.

00:19:30: Da gibt's entsprechende Kurven und Auswertung und die sind im Wesentlichen vorwiegend für hundertjährliche Ereignisse ermittlet worden.

00:19:40: das heißt Die Kube geht natürlich auch für niedrige Ergebnisse heraus, aber sind nicht plassibel.

00:19:47: Aber ich wollte nur damit sagen ein hundertjähriges Hochwasser kann durchaus alle zwei in Abständen von zwei Jahren kommen zum Beispiel?

00:19:56: Das ist

00:19:56: korrekt!

00:19:57: Ein hundertjähriges Hochwasser kommt nicht nur alle Hundert Jahre statistisch gesehen sehr wohl, aber natürlich können die Einflüsse so sein dass auch innerhalb dass es dann eine andere Jährlichkeit bedeutet.

00:20:16: Geht mit der Klimaerwärmung, der Trockenheit und so weiter die Hochwassergefahr zurück?

00:20:24: Das Bundesministerium macht jetzt gemeinsam mit allen Bundesländern eine Studie Wasser im Klimawandel Das hat man in den Jahren ist ein Forschungsprojekt, wo wir uns genau im Rahmen dieses Forschungs-Projektes genau diese Dinge angeschaut werden.

00:20:42: Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf Hochwasserabflüsse?

00:20:47: Auf die Trockenheit oder auf die Abflüße in den Gewässern und die Niedrigwassabflüssen?

00:20:54: Davon erwarten wir schon uns wesentliche Erkenntnisse, wie wir dann zukünftig mit diesen Ergebnissen umgehen.

00:21:04: Insbesondere eben für den Hochwasserschutz aber auch für andere Themen im Bereich der Wasserwirtschaft.

00:21:10: und diese Studie sollte jetzt heuer im November, zwanzig abgeschlossen werden und da werden wir zum ersten Mal sehen welche Erkenntnis sie daraus ableidbar sind.

00:21:24: als Tiroler, als Innsbrucker oder auch ein Mensch ist das Wasser einfach selbstverständlich in diesem Land.

00:21:32: Für sie sicher auch aber sie beschäftigen sich ja fast ausschließlich mit dem Wasser.

00:21:38: hat man da einen eigenen Zugang, einen besonderen Zugang oder Verhältnis zu Wasser?

00:21:45: Die Selbstverständlichkeit des Wassers der Bevölkerung finde ich gar nicht so negativ finde ich sehr positiv eigentlich weil Die Rückkoppelung da ist, sozusagen sie sind mit der Trinkwasserversorgung in Tirol sehr zufrieden und es ist ausreichend was er steht eben für die Nutzungen zur Verfügung.

00:22:06: Natürlich hat man einen anderen Blick wenn man sich jetzt schon über dreißig Jahre mit dem Thema auseinandersetzt und gerade in der Abteilung Wasserwirtschaft wird Eckner doch sehr viel Aufgaben ab angefangen von der Hydrographie und Hydrologie, die den Wasserkreislauf erfasst.

00:22:24: Von Niederschlag über Verdunstung

00:22:26: bis zum Abwasser.

00:22:27: Bis zu Abflüsse richtig Grundwasserstände.

00:22:30: dann haben wir sozusagen die ganze Siedlungswasser-Region unserer Abteilungen angesiedelt.

00:22:34: das ist eben die Trinkwasserversorgung des Abwasserthemen.

00:22:38: dann da Wasserbau der sich um den Hochwasserschutz kümmert die Gewässerökologie den ökologischen Part abdeckt.

00:22:46: Und das ist schon ein sehr abgerunderter Aufgabenbereich und man hat natürlich auch andere Sichtweise auf dieses Thema, aber ich muss sagen bin da sehr positiv eingestellt für die Zukunft zum Thema Wasser weil ich glaube wir haben in Österreich eine sehr gute Regelung wie mit dem Wasser umgegangen wird im Rahmen des Wasserechtsgesetzes Und da sind Drehgelungen getroffen worden, wie man unsere Gewässer schützt.

00:23:13: Wie man sie auch nutzen kann und wie wir uns vom Wasser schützen können.

00:23:19: Aber es wird Ihnen wahrscheinlich genauso gehen wie uns allen wenn wir aus dem Urlaub zurückkommen dann sind wir verdammt froh dass wir so ein gutes Wasser einfach aus der Leitung trinken können.

00:23:29: Nämlich jetzt mal an oder?

00:23:31: So

00:23:31: ist das ja ganz

00:23:32: wichtig!

00:23:33: Sie haben in Ihrem Büro einen Druck mit einem Fahrradfahrer.

00:23:38: Sie radeln viel und vor allem, sie machen gerne große mehrtägige Radtouren.

00:23:45: Wo war denn die letzte?

00:23:47: Und was war die schönste Radtour, die Sie da gemacht haben?

00:23:51: Das Radfahren ist schon meine Leidenschaft auch für den Ausgleich mit unterschiedlichsten Rädern.

00:23:55: Ich fahre gern Rennrad, ich fahr gern mit Mountainbike.

00:24:00: Auch mit dem E-Bike aber nur ins Büro und habe ein Gravelbike, mit dem ich diese Radtoren mache.

00:24:07: Und ja, schwierige Frage.

00:24:09: Was war die schönste Rathor?

00:24:12: Meine erste große ... auch machte ich Rathorn teilweise alleine.

00:24:17: Die war vor fünfzehn Jahren vom Rechenpass nach Trieste und da hat man noch sozusagen.

00:24:24: Die Radtouren werden heutzutage als Bikebacking-Touren bezeichnet.

00:24:30: Das Gebäck ist viel leichter geworden und auch viel angenehmer zum Fahren.

00:24:36: Meine schönste Tour kann ich jetzt gar nicht beantworten, die letzte war an der Notsee oder an der Ostsee über zehn Tage.

00:24:42: Das war schon sehr eindrucksvoll!

00:24:45: Auf jeden Fall vielen herzlichen Dank für den Besuch im Studio.

00:24:48: Danke fürs Gespräch.

00:24:49: Herzlichen Dank von der Einladung.

00:24:51: Es war ein Podcast des Landes Tirol mit Markus Federspiel, Abteilungsvorstand der Wasserwirtschaft.

00:24:57: Federspielen ist überzeugt dass auch in Zukunft die Tiroler mit ausreichend Trinkwasser versorgt werden.

00:25:03: dennoch macht Wassersparen Sinn vor allem in trockenen Phasen.

00:25:07: beim Hochwasserschutz im Unterland geht vieles weiter und in seinen Urlauben radelt er schon mal von Tiroll nach Triest Ins Land.

00:25:16: eingehören, dem Podcast des Landes Tirol findet ihr auf www.tirol.tv.at slash podcast Auf allen gängigen Podcast-Plattformen

00:25:24: und auf

00:25:25: YouTube.

00:25:26: Danke

00:25:27: fürs Zuhören und für's zusehen.

00:25:28: Bis zum nächsten Mal sagt den Message.

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